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Wirkt Kollagen? Ergebnisse wissenschaftlicher Studien

Autor: Collagen One

02 September 2025 | 6 min.

Kollagen ist ein grundlegendes Protein des Bindegewebes, das für die Struktur und Elastizität der Haut, Gelenke, Knochen und Blutgefäße verantwortlich ist. Mit zunehmendem Alter nimmt seine Produktion ab, was zur Bildung von Falten, einer Verringerung der Gelenkflexibilität und einer Verschlechterung des allgemeinen Zustands von Haut und Haaren führt. Als Reaktion auf diese Veränderungen bietet der Markt für Nahrungsergänzungsmittel verschiedene Formen von Kollagen an. Die entscheidende Frage lautet jedoch: Wirkt eine Kollagen-Supplementierung tatsächlich? Die Antwort findet sich in den Ergebnissen zahlreicher wissenschaftlicher Studien.

In diesem Artikel erfahren Sie:

Verbessert Kollagen die Elastizität der Haut und reduziert es Falten?

In einer 2015 durchgeführten Studie[1] wurde der Einfluss von Kollagenpeptiden auf das Hautbild untersucht. Die Teilnehmer der Studie nahmen 8 Wochen lang Kollagenhydrolysat in Form eines Nahrungsergänzungsmittels ein. Die Ergebnisse zeigten eine statistisch signifikante Verbesserung der Hautelastizität und eine Reduzierung der Falten im Vergleich zur Placebo-Gruppe.

Eine weitere Studie, die 2018 veröffentlicht[2] wurde, wurde an einer Gruppe gesunder Frauen im Alter von 40 bis 60 Jahren durchgeführt. Sie untersuchte den Einfluss einer Kollagen-Supplementierung auf Parameter wie den Gehalt an natürlichen Feuchtigkeitsfaktoren, die Hautelastizität und den Feuchtigkeitsgehalt. Nach 12 Wochen wurde bei den Personen, die das Präparat mit dem niedermolekularen Kollagenpeptid erhielten, eine Verbesserung des Hautzustands im Vergleich zu den Personen, die ein Placebo erhielten, beobachtet.

Eine Analyse aus dem Jahr [3]2021 zeigte hingegen, dass eine 90-tägige Supplementierung mit hydrolysiertem Kollagen die Hautalterung wirksam verlangsamt.

Es ist anzumerken, dass hydrolysiertes Kollagen nicht als kurzfristiges Mittel angesehen werden sollte – das Beenden der Supplementierung führt zu einem allmählichen Nachlassen der positiven Effekte, was darauf hindeutet, dass eine regelmäßige Einnahme von Kollagen erforderlich ist, um die Ergebnisse aufrechtzuerhalten.

Wie wirken die verschiedenen Kollagentypen?

Im menschlichen Körper gibt es mindestens 28 Arten von Kollagen. Am weitesten verbreitet ist Kollagen Typ I, das in Haut, Sehnen und Knochen vorherrscht. Kollagen Typ II kommt hauptsächlich in Knorpeln vor, während Typ III zusammen mit Typ I vorkommt, insbesondere in der Dermis und den Blutgefäßen.

Verschiedene Kollagenpräparate enthalten bestimmte Kollagentypen, was sich auf ihre Anwendung auswirkt. Rinderkollagen liefert in der Regel die Typen I und III, während Meereskollagen (Fischkollagen) reich an Typ I ist und sich durch eine bessere Bioverfügbarkeit auszeichnet. Eine 2013 im „Dental Materials [4]Journal” veröffentlichte Studie hat gezeigt, dass Fischkollagen die Qualität und Synthese von Kollagen positiv beeinflusst und die Knochenregeneration erfolgreich unterstützen kann.

Was sind die Nebenwirkungen der Verwendung von Kollagen?

Die Einnahme von Kollagenpräparaten wird im Allgemeinen gut vertragen. Berichten zufolge treten Nebenwirkungen selten auf und umfassen meist leichte Verdauungsbeschwerden wie Blähungen oder Völlegefühl. In der wissenschaftlichen Literatur sind keine schwerwiegenden Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der langfristigen Einnahme von hydrolysiertem Kollagen bekannt.

Bei Allergien ist jedoch Vorsicht geboten – insbesondere bei Nahrungsergänzungsmitteln auf Basis von Fisch- oder Rinderkollagen. Vor Beginn der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sollte ein Arzt konsultiert werden, insbesondere bei bestehenden chronischen Erkrankungen oder bei dauerhafter Einnahme von Medikamenten.

Lohnt sich die Einnahme von Kollagen?

Auf der Grundlage aktueller Studien kann festgestellt werden, dass die Wirkung von Kollagen – insbesondere in Form von Hydrolysaten – wissenschaftlich bestätigt ist. Die Einnahme von Kollagenpräparaten kann positive Auswirkungen haben, wie z. B. eine Verbesserung der Hautelastizität, eine Reduzierung von Falten, eine Unterstützung der Gelenkregeneration und eine allgemeine Stärkung des Bindegewebes. Bei der Auswahl eines Kollagenpräparats sollte man auf dessen Herkunft (z. B. Meereskollagen), die Art des Kollagens und die Darreichungsform (z. B. Kollagen zum Trinken vs. Kapseln) achten.

Die Wirksamkeit der Supplementierung hängt auch vom Vorhandensein unterstützender Inhaltsstoffe wie Vitamin C und E, Hyaluronsäure oder anderer Antioxidantien ab, die vor oxidativem Stress schützen und die natürliche Kollagenproduktion unterstützen.

Das Absetzen der Nahrungsergänzung kann die erzielten Effekte allmählich zunichte machen, weshalb die regelmäßige Einnahme von Kollagen – insbesondere nach dem 30. Lebensjahr – echte, messbare Vorteile bringen kann.

Fußnoten:

1 – https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26362110/

2 – https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29949889/

3 – https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33742704/

4 – https://cdr.lib.unc.edu/concern/articles/tq57nx998

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